Der Bund warnt die Geflügelhalter
Schutz vor der Vogelgrippe in Nordeuropa
Im Norden von Europa verbreitet sich die Vogelgrippe bei wild lebenden Wasservögeln, und auch in Geflügelbetrieben gab es Anfang November erste Fälle. Der Bund ruft deshalb die Geflügelhalterinnen und -halter in der Schweiz zu Wachsamkeit auf.

Es sei zu erwarten, dass viele weitere Vogelgrippe-Fälle entlang der Vogelzug-Routen in Richtung Afrika entdeckt würden, schrieb das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) in einer Mitteilung vom Donnerstag.
Wildlebende Wasservögel überwinterten auch an Schweizer Seen. Ein Risiko sind unter anderen Wildenten die Wiesen kontaminieren, auf denen sie meist nachts nach Nahrung suchen. Das BLV ruft Geflügelhalter auf, dafür besorgt zu sein, dass ihre Tiere keinen Kontakt zu wildlebenden Vögeln haben.
Wie man vorbeugen kann
Vorbeugend sollte Geflügel an Orten gefüttert werden, zu denen Wildvögel keinen Zugang haben. Vor dem Betreten der Stallungen sollen Schuhe und Kleidung gewechselt und die Hände desinfiziert werden. Freilandhaltung ist laut BLV zwar weiterhin möglich. Doch die Halter sollen sich vorbereiten, ihre Tiere gegebenenfalls nur in geschützten Aussengehegen ins Freie zu lassen.
Die Krankheit sei gemäss den verfügbaren Informationen nicht auf Menschen übertragbar, hält das BLV fest. Dennoch sollten Vogel-Kadaver nicht berührt werden. Wer einen toten Vogel findet, soll dies dem Wildhüter, der Fischereiaufsicht oder der Kantonspolizei melden.
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