Wann eingreifen?
Revierkämpfe unter Katzen: Was man dagegen tun kann
Die meisten Freigängerkatzen fangen sich irgendwann im Leben mal einen Kratzer ein. Das ist bei der Regelung von Hierarchien im Quartier gang und gäbe. Doch wenn sich dies ständig wiederholt oder gar ernsthafte Verletzungen im Spiel sind, sollte man der Ursache auf den Grund gehen.
Eine fiktive Katze – nennen wir sie Jack – liebt es, an sonnigen Tagen auf der Mauer zu liegen und sich die Sonnenstrahlen auf den Bauch scheinen zu lassen. Doch eines Morgens liegt dort bereits ein anderer Kater. Da ist Ärger vorprogrammiert. Das allein ist noch kein Grund zur Sorge, denn wann immer möglich, vermeiden Katzen richtige Kämpfe untereinander. Meistens bleibe es deshalb bei sogenannten Kommentkämpfen, wie die Katzenverhaltensberaterin Brigitte Richner erklärt. «Bei einem Kommentkampf wird ausgiebig gedroht und die eigene Stärke demonstriert, mit der Absicht, den Gegner damit einzuschüchtern und zu vertreiben.» Auch hier gibt es also Verlierer, die dann üblicherweise den Ort des Geschehens für längere Zeit meiden. Zu Verletzungen kommt es nur selten. Und wenn, dann gibt es höchstens mal einen Kratzer auf die Nase.
Je höher die Katzendichte, desto härter der Konkurrenzkampf um Ruheplätze, Wasserquellen und Beute. Zudem gibt es Katzen, die aus purer Angst übertrieben…
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